Projektarchiv

1997

  • Keine Vergaben

 1998

  • Zuwendungen an zwei Studenten

 1999

  • Sachkostenzuschuss für eine Medizinstudentin aus Rumänien
  • Zuwendung für ein Forschungsprojekt über Chaim Noll
  • Zuwendung für ein Integrationsprojekt

 2000

  • Druckkostenzuschuss für die Veröffentlichung einer Dissertation

2001

  • Druckkostenzuschuss für eine Dissertation über Kurt Weill
  • Reisekostenzuschuss für eine Recherchereise zum Thema „Geschichte der Juden in Dnepopetrowsk (Ukraine)“

 2002

  • Reisekostenzuschuss für die Teilnahme an einem Ärztekongress in Paris
  • Zuwendung für ein Dissertationsvorhaben zum Thema „Doppelreflexion und Lebensstrategie in der Biographieerfahrung jüdischer Migranten aus der GUS 1991-2001“
  • Reisekostenzuschuss für eine Reise nach Brasilien (Recherchen und Interviews)

2003

  • Druckkostenzuschuss für den Band 4 der Schriftenreihe „Akte Exil“
  • Sachkostenzuschuss an eine Judaistikstudentin für die Anschaffung von Fachliteratur
  • Zuwendung für ein Dissertationsvorhaben zum Thema
    „Die Integration der russischsprachigen Juden in Deutschland aus soziolinguistischer Sicht“

 2004

  • Unterstützung eines Benefizkonzertes des Julius-Stern-Institutes und des SOROPTIMIST INTERNATIONAL Club Berlin
  • Zuwendung für ein Freiwilligen-Jahr in Israel
  • Zuwendung an einen Medizinstudenten für die Literaturbeschaffung
  • Unterstützung eines Ferienaufenthaltes in Israel über die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
  • Zuwendung für eine Bilddokumentation über die Jüdischen Kulturtage in Bukarest
  • Zuwendung für ein Dissertationsvorhaben über Julie Wolfthorn
  • Zuwendung für eine Lehrveranstaltung an der Freien Universität Berlin
  • Zuwendung für eine Magisterarbeit über Robert Weltsch

2005

  • Zuwendung an einen blinden Studenten für die Anschaffung eines Notebooks
  • Sachkostenzuschuss an eine Judaistikstudentin für die Literaturbeschaffung
  • Druckkostenzuschuss für die Veröffentlichung einer Dissertation über Georges-Arthur Goldschmidt

2006

  • Zuwendung für einen Dokumentarfilm über den Kibbuz Hazorea
  • Zuwendung für eine Arbeit über Iwan Bloch
  • Druckkostenzuschuss für die Veröffentlichung eines Gedichtbandes
  • Zuwendung für eine Dissertation zum Thema „Jüdischer Alltag in Preußen zwischen Mittelalter und Aufklärung“
  • Zuwendung zur wissenschaftlichen Bearbeitung und Erstellung eines Findbuches zum Nachlass von Dr. med. Arthur Samuel

2007

  • Sachkostenzuschuss zur Beschaffung von Studienliteratur
  • Zuwendung für eine Multiplikatorenfortbildung mit dem Titel: „Rechtsextremismus – Erscheinungsformen und Gegenstrategien“
  • Reisekostenzuschuss zur Teilnahme an der Konferenz „Jewish History from Within – Continuity and Change in the jewish Society“ vom 8. bis 10. Oktober 2007 in Hamburg
  • Zuwendung für ein virtuelles Wegnetz zum Thema „Wege zur jüdischen Krankenpflege in Frankfurt“
  • Druckkostenzuschuss für eine Publikation über Dr. med. Martha Wygodzinski
  • Zuwendung für einen Dokumentarfilm über den Jüdischen Friedhof Berlin Weißensee
  • Zuwendung für eine Biografie über Paul Abraham

 2008

  • Reisekostenzuschuss zu einer Fachkonferenz
  • Zuwendung für eine literarische Biografie „Hundert Frühlinge. Die Musikerin und Lebenskünstlerin Peggy Stone“
  • Reisekostenzuschuss für Recherchen
  • Zuwendung für das Projekt „Wenn Mokkatassen sprechen. Mediale Konzepte gegen Antisemitismus“

 2009

  • Zwei Sachkostenzuschüsse zur Beschaffung von Studienliteratur
  • Zuwendung für ein deutsch-polnisch-israelisches Schulprojekt

2010

  • Zuwendung für ein Filmprojekt über jüdische Familiengeschichte in der DDR und Israel
  • 3 Druckkostenzuschüsse
  • Zuwendung für die historische Dokumentation über „Paul Abraham – von der Operette zur Tragödie“
  • 2 Zuwendungen für Recherche- und Reisekosten im Rahmen der Konzeption der Ausstellung „Internationaler Mädchenhandel – ein jüdisches Thema um 1900“ sowie für das Buchprojekt „Künstlerinnen in Theresienstadt“
  • Zuwendung für die Transkribierung und Digitalisierung von in Sütterlin verfassten Tagebüchern der Holocaust-Überlebenden Gertrude Sandmann
  • Zuwendung zur Durchführung einer Master-Thesis in Israel

 2011

  • Förderung eines Ausstellungsprojektes der Clara Grunwald Grundschule in Berlin-Kreuzberg
  • Förderung einer Vorlesungsreihe zum Thema: „Wer zeugt für den Zeugen. Positionen jüdischen Erinnerns im 20. Jahrhundert“
  • Förderung der Erarbeitung einer Broschüre über die ehemalige Synagoge Prinzregentenstraße
  • Druckkostenzuschüsse
  • Reisekostenzuschüsse
  • Förderung der russischen Übersetzung für die Wanderausstellung „Berlin-Minsk. Unvergessene Lebensgeschichten“
  • Förderung der CD-Produktion „Jewish Prayer“

2012

  • Förderung einer Komposition
  • Druckkostenzuschüsse
  • Förderung eines WebProjektes über die Emigration jüdischer Ärzte aus Deutschland und ihr Anteil am Aufbau des israelischen Gesundheitswesens
  • Förderung des Filmprojekts „Aus eines Mannes Mädchenjahre“
  • Förderung einer medizinischen Forschungsarbeit
  • Förderung des Kinderdokumentarfilms „Brundibár – Licht in der Dunkelheit“
  • Förderung einer Studie über die Luftangriffe auf Dresden
  • Reisekostenzuschüsse
  • Förderung des Dokumentarfilmprojektes „Liza ruft“
  • Förderung der Nachlassbearbeitung von Dr. med. Felix A. Theilhaber

2013

  • Druckkostenzuschüsse
  • Reisekostenzuschüsse
  • Förderung des Projektes „Verschwundene Nachbarn“
  • Förderung von Recherchen über Familie Grünberg
  • Förderung des Hörbuchs „Sefarad hören“

2014

  • Reisekostenzuschüsse
  • Förderung des Dokumentarfilms „Zurück ins Vaterland“
  • Druckkostenzuschüsse
  • Förderung eines Buches über Chava Pressburger
  • Förderung der CD-Produktion „Elohenu – Music for Viola and Organ by Jewish Composers“
  • Förderung eines Dokumentarfilms über Otto Dov Kulka
  • Förderung eines Dokumentarfilmprojektes in Ramat Chen
  • Förderung des Dokumentarfilms „Die Goldberg-Papiere“

2015

  • Reisekostenzuschüsse
  • Förderung des Buches „Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße“
  • Druckkostenzuschüsse
  • Förderung des Buches „Sophie Isler verlobt sich. Aus dem Leben der jüdisch-deutschen Minderheit im 19. Jahrhundert“
  • Förderung der Frankfurter „Tehillim-Psalmen-Projekte“ (christlich-jüdische Chorprojekte)
  • Förderung des Dokumentarfilms „Die Reise der Andrée Leusink“
  • Förderung eines deutsch-israelischen Schul- und Austauschprojekts 
  • Projektförderung der Ausstellung: „Berlin lebt auf“ – Die Fotojournalistin Eva Kemlein (1909-2004)
  • Förderung der Präsentation des  Projekts über „Die letzten Juden aus Breslau“

2016

  • Zuschuss für eine „Berliner Gedenktafel“ für Sammy Gronemann (1875-1952)
  • Druckkostenzuschüsse
  • Förderung einer Ausstellung zur 150jährigen Geschichte der Neuen Synagoge in Berlin
  • Zuschuss für eine Interview – und Recherchereise 
  • Förderung des Filmprojektes „Endlich Tacheles“ 
  • Zuschuss für die Erstellung von russischen Untertiteln für den Film „Rabbi Wolff“

2017

  • Unterstützung bei der Wechselausstellung „Fritz Bauer – der Staatsanwalt“
  • Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung eines Workshops
  • Druckkostenzuschüsse
  • Förderung eines Dokumentarfilms über Marceline Loridan-Ivens
  • Reisekostenzuschuss für Forschungsaufenthalte an der israelischen und der russischen Nationalbibliothek für ein Projekt über deutschsprachig-jüdische und russischsprachig-jüdische Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
  • Förderung des Filmprojekts „F wie Fittko“
  • Förderung der Broschüre zur Beatrice Zweig Ausstellung

2018

  • Förderung einer Gedenktafel für Adolf Heilberg in Breslau (Wroclaw)
  • Reisekostenzuschuss für eine Forschungsreise zur Dissertation „Heinrich Hoeniger – Leben und Werk“
  • Förderung der internationalen Konferenz „Ernst Akiba Simon (1899-1988) Leben, Werk und Kontroversen zwischen Deutschland und Israel
  • Förderung der Ausstellung „80 Jahre Flucht von Sigmund Freud nach England“
  • Reisekostenzuschuss für Recherchen zur Publikation „Der ’neue‘ Antisemitismus“
  • Förderung der internationalen Konferenz „Ernst Akiba Simon (1899-1988) Leben, Werk und Kontroversen zwischen Deutschland und Israel“
  • Reisekostenzuschuss für das Dokumentarfilmprojekt „Gay Gypsy Jew“
  • Förderung des Eröffnungskonzerts des Louis Lewandowski Festivals
  • Druckkostenzuschüsse

Feierliche Vertragsunterzeichnung für das Ursula Lachnit-Fixson Stipendium


Der Vorsitzende der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung, RA Dr. Ingo Fessmann, und der Sprecher des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Rainer Kampling, unterzeichneten am 19.04.2018 im Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg den Zuwendungs-vertrag für das Ursula Lachnit-Fixson Stipendium. Mit einer jährlichen Summe von ca. 28.800 € können bis 2021 jeweils zwei Abschlussstipendien für Doktorandinnen und Doktoranden des Selma Stern Zentrums vergeben werden.


Mit dieser großzügigen Unterstützung folgt die Stiftung ihrem Auftrag, das Wirken jüdischer Menschen in der deutschen Geschichte zu würdigen und ihre wissenschaftlichen und kulturellen Leistungen als Teil des deutschen kulturellen Erbes zu pflegen und zu bewahren. Gleichzeitig ermöglicht sie durch die Kooperation mit dem Selma Stern Zentrum die Stärkung der Nachwuchsforschung im Bereich der Jüdischen Studien, die in der Wissenschaftsregion Berlin-Brandenburg eine europaweit einmalige institutionelle Verankerung bietet.

Die Jüdischen Studien generieren aufgrund ihrer interdisziplinären Ausrichtung Dissertationsthemen unterschiedlicher geisteswissenschaftlicher Fächer. Deren wissenschaftlich verantwortete Bearbeitung bedarf nicht nur der Kenntnis und Methodik der je grundlegenden Disziplin, sondern zugleich der umfassenden Aneignung von Kenntnissen des Judentums in seiner vielfältigen Ausprägung. Wegen dieses unverzichtbaren Anspruchs kann es zur Notwendigkeit einer längeren Bearbeitungszeit kommen; genau in dieser Situation greift nun das Ursula Lachnit-Fixson Stipendium.


Der Stiftungsrat der Ursula Lachnit-Fixson Stiftung, Vorsitzende Marianne Birthler, dem weiter angehören:  RA Gunnar Berndorff, Uwe Neumärker, Dr. Anja Siegemund und Dr. Astrid Wokalek, hatte die Gewährung des Stipendiums beschlossen.

Der stellvertretende Vorsitzende der Stiftung, Dr. Dr. h.c. Hermann Simon, verkündete diesen Beschluss im Rahmen des Festaktes zu Umbenennung des Zentrums in Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg am 19.10.2017 unter großem Beifall des Auditoriums.

Photo 1: Dr. Ingo Fessmann und Prof. Dr. Rainer Kampling bei der Unterzeichung
Photo 2: Dr. Ingo Fessmann und Dr. Dr. h.c. Hermann Simon

Photo 3: Prof. Dr. Liliana Ruth Feierstein, RA Gunnar Berndorff, Marianne Birthler, Prof. Dr. Kerstin Schoor, Dr. Ingo Fessmann (v.l.n.r.),
Im Vordergrund: Prof. Dr. Rainer Kampling

Bilder und Text mit freundlicher Genehmigung des Selma Stern Zentrums für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg